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Neue Anthologie des schwarzen Humors

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Erschienen im April 2017:

Neue Anthologie des schwarzen Humors

Mit zehn Kunstbeiträgen, ausgewählt von Patricia Grzonka

herausgegeben von Thomas Raab

Wiesbaden: Marix Verlag, 2017
404 S.; EUR 22,-
ISBN 978-3-7374-1042-7

Verlagstext:
Niemand vor uns hat je von so viel Schrecken und Bru­tali­tät ge­wusst wie wir. Wie sich schützen? Weg­schauen? Aber das wäre ja nicht kor­rekt! Eine wirk­same Selbst­medi­kation ist seit jeher der schwar­ze Humor. Doch ach! Die Do­sis, die André Breton in sei­ner klassischen An­thologie aus­gab, ist für heute viel zu ge­ring und von Pla­cebo kaum zu unter­scheiden. Zum Glück hilft jetzt Dr. Raab! Sei­ne neue Aus­wahl an lite­rarischem und alltäglichem Subtilwahnsinn berühmter und genialer Leidensgenossen garan­tiert nicht nur ge­dank­liche Funken­flüge, son­dern Ihre ganz per­sön­liche Freu­de an ei­ner Welt, die in ihrem In­neren nicht mehr vom Bö­sen, sondern vom Doofen zu­sam­men­gehal­ten wird. War­nung: Kann Spu­ren von Wissen­schaft ent­hal­ten!


"Von den instruktiven Passagen Raabs abgesehen, sorry!, ist das Buch ja sehr fein." - Martin A. Hainz, Fixpoetry, 30. Juli 2017


Links:

--> Inhaltsverzeichnis - pdf
--> Rezension im WDR am 25. August 2017 von Brigitta Lindemann (mit Audio)
--> Nicht ins Schwarze getroffen, eine äußerst klarsichtige Besprechung von Willi Huntemann vom 18. August 2017 für literaturkritik.de
--> ebenfalls sehr einträglich finde ich Stefan Borns Besprechung in Philologie im Netz, 82/2017, 55-60
--> Renzension in der Jungle World (Berlin) 20/2017 von Heike Karen Runge
--> Renzension im Falter (Wien) 24/2017 von Sebastian Fasthuber
--> Renzension in profil (Wien) 25/2017, S. 85 von Karin Cerny - pdf
--> Renzension auf versalia.de (Berlin) vom 15. September 2017 von Jürgen Weber




Selbstbeobachtung

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Selbstbeobachtung


Oswald Wieners Denkpsychologie

herausgegeben von Thomas Eder und Thomas Raab
Berlin: Suhrkamp, 2015
(edition suhrkamp 2669)
498 S.; EUR 24,-
ISBN 978-3-518-12669-1

Verlagstext:
Seit fast 40 Jahren ar­beitet Oswald Wiener an einer denk­psycho­logischen Theorie der mensch­lichen Intel­ligenz. Als empi­rische Grund­lage dient ihm da­bei die Methode der Selbst­beob­achtung, die, ent­gegen dem behavior­is­tischen Ver­dikt gestützt auf einen opera­tionalen Struk­tur­begriff, re­produzier- und va­lidierbare Be­obach­tungen er­mög­licht. Im letzten Jahr­zehnt hat sich um Wiener eine Arbeits­gruppe ge­bildet, deren ak­tuellen Diskus­sions­stand die­ses Buch anhand ein­schlägi­ger (Selbst-)Ver­suche do­kumen­tiert. Nach einer pro­gram­matischen Ein­leitung und zwei grund­legenden Glossar­studien Oswald Wieners zu den elemen­taren Tat­sachen der Selbst­be­obach­tung er­öffnet sich hier ein Feld, das ge­rade in Zeiten des Schei­terns statis­tischer All­machts­phantasien in den So­zialwis­senschaften besonderes In­teresse ver­dient.


"Anspruchsvoll und vielschichtig." - David Zettler, kolik 70/2016


Links:
--> Inhaltsverzeichnis - pdf
--> Rezension von Christoph Lüthy in Der Standard, 25. Januar 2016




Netzwerk-Orange

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Die Netzwerk-Orange


Roman
Wien: Luftschacht, 2015
328 S.; EUR 24,20
ISBN 978-3-902844-52-4

Verlagstext:
Wir befinden uns in der Haupt­stadt eines Unions­staats im Jahr 2025. Die Gesell­schaft funktioniert, der Einzelne fühlt sich einzeln. Doch kleine Ver­besserungen tun immer Not. Der ehemalige Psycho­logie­pro­fes­sor Franzer, nun mehr Mini­steriums­beamter, ver­sucht seine Lieblings­studentin zu überzeugen, an seinem Projekt eines auto­matischen Netzwerk-Therapeuten, dem Cyber­peuten, der Hilfe­suchende mit Lehr­fabeln versorgt, mit­zuarbeiten. Dazu durch­wandern sie wie in einem Tableau vivant eine in soziale Segmente ge­splittete Welt - die Netzwerk-Orange. Doch eine Gruppe Stu­dierender ist unzufrieden. Jack, Caren und Cathy ahnen, dass hinter der per­fekten Fassade der Union geheime Mächte Angebot und Nachfrage steuern.
  Utopie oder Dys­topie? Oder schon Realität? Die Netzwerk-Orange stellt die Frage, was in der "Ver­haltens­box" Welt vom Ein­zelnen bleibt, wenn man die sta­bili­sierenden Einflüsse des Netzes abzieht. In nüchtern-büro­kratischem Stil und mit viel Ironie schreibt sich Thomas Raab auf die lite­rarische Bühne zurück und versucht, die Auf­gabe der Ge­sell­schafts­beschrei­bung von Soziologie und Ökonomie für die Literatur zurückzu­ero­bern.


"Ist Thomas Raab in Wahrheit ein Algorithmus?" - Anja Kümmel, Fixpoetry


Links:

--> Rezension "Teil der Maschine und individueller als je zuvor" von Sebastian Fasthuber (Falter 26, 25.6.2015, S. 25)
--> Rezension von Angelo Algieri, Buchmagazin des Literaturhauses Wien
--> Die kenntnisreiche Rezension "Das neue Uhrwerk und fruchtloses Austicken" von Darius Watolla auf literaturkritik.de
--> Ein Gespräch für FM4 - im Sumpf am 26.7.2015, das Thomas Edlinger großartig gestaltet hat, gibt es hier für private Zwecke als schlechtes mp3
--> Der Komponist Stefan Hetzel über die Netzwerk-Orange: "Die kalten Schauer der Alternativlosigkeit" auf der Freitag
--> "Die besseren Zeiten sind auch nichts mehr wert", ein Aufsatz über Satire im utopischen Roman von Clemens Bach in der Jungle World, 22/2016, 8-11.
--> Rezension "Immer schön brav bleiben!" von Friederike Gösweiner (Die Presse - Spectrum 27.6.2015)
--> Buchbesprechung von Tobias Lehmkuhl in der Sendung "Forum Buch" von Carsten Otte (SWR 2, 5.7.2015)
--> Video einer Leseperformance bei den von Daniela Zyman und Boris Ondreička kuratierten EPHEMEROPTERAE VIII am 11.9.2015 abends bei TBA21 in Wien




Avantgarde-Routine

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Avantgarde-Routine

Berlin: Parodos Verlag, 2008
(Gedanken 1)
92 S.; EUR 11,-; ISBN 978-3-938880-21-0

Verlagstext:
Warum kann es heute keine Kunst-­Avant­garden mehr geben? Die Frage wäre völlig aka­demisch, hingen Künstler nicht nach wie vor psycho­logisch von der Utopie der Vor­reiter­funktion von Kunst ab, um sich zu einem Werk aufzu­raffen. Thomas Raab, selbst Schrift­steller, setzt an, diese utopische Illusion in ihrer Ab­hängigkeit von den öko­nomischen Verhältnissen, der stadt­demo­graphischen Ent­wicklung sowie der allgemeinen Le­bens­orien­tierung des Publi­kums nach­zuzeichnen. Der Autor rekon­struiert die Ge­nese der Avantgarden im 19. Jahr­hundert aus Motiven der Romantik und ver­folgt ihr Ver­sickern in den Subkulturen von heute, deren kul­tureller Ohn­macht immerhin ihre post­indus­trielle Wirt­schafts­leis­tung ent­gegen­steht. Als kleines Brevier für den Praktiker zerstört die Avantgarde-Routine zwar die Kunst­illusion der Mo­derne, öffnet diesem damit aber den Blick auf eine mächtigere Illusion: die des mechanischen Selbstverständnisses.


"Mit ernstem Humor führt der Autor (...) die Kunst vor und charakterisiert den Künstler als 'Arbeitswilligen' abseits der ausgetretenen Karrierewege."
- Anna Opel, Spike, 19/2009

Links:

--> Rezension "Avantgarde-Routine" von Paul Pechmann (Falter 50, 2008, S. 55)
--> Radiorezension "Avantgarde-Routine" von Frank Kaspar (WDR 3 - Passagen, 18.2.2009) - PDF
--> Radiofeature "Kunst, Skandal, Avantgarde" von Ralf Homann (Bayern 2 Radio - Nachtstudio, 7.4.2009) - MP3 PDF
--> Kurzrezension "Avantgarde-Routine" von Daniel Völzke (Monopol 3/2009, S. 99)



Nachbrenner

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Nachbrenner
Zur Evolution und Funktion des Spektakels

Frankfurt/Main: Suhrkamp Verlag, 2006
(edition suhrkamp 2458)
171 S.; EUR 9,-; ISBN 978-3-518-12458-1

Verlagstext:
Fast vierzig Jahre ist es her, daß Guy Debord mit der Ge­sell­schaft des Spek­takels die letzte Fun­damental­kritik des Enter­tainment­indus­triezeit­alters for­mu­lierte. Gehol­fen hat es offen­bar nicht viel. Denn immer schärfer kon­trastiert die repres­sive Macht der Unter­haltung mit dem wohligen Schauer der Unter­halt­enen.
  Wie ist das möglich? Thomas Raab ana­lysiert das Phänomen aus un­gewohnter Per­spek­tive: nicht als Verfalls­form früherer Hoch­kultur, sondern als not­wendige Folge der bio­logischen Aus­stat­tung des Menschen einer­seits sowie der ökono­mischen Ent­wicklung anderer­seits. Seine empi­rische Suche nach der evo­lutionären "Basis der Massen­ästhetik" führt ihn von der li­tera­rischen Be­stands­aufnahme einer Casting-Show über zahlreiche Selbst- und Klein­kindbe­obachtungen bis zu den Re­aktionen seiner Katze auf Hunde­geheul.
  Was sich dabei an Ele­menten einer neuen, na­turwis­senschaft­lich fun­dierten Ästhetik herausschält, hilft, die wider­sprüchliche Funk­tion zu ver­stehen, die dem Spek­takel im gegen­wärtigen Ka­pita­lismus zu­kommt.


"Was ist nun aber mehr damit gesagt, als dass die Erzeugnisse der Unterhaltungsindustrie primitive Reaktionen hervorrufen?" - Benedikt Ledebur, kolik

Links:

--> Rezension "Nachbrenner" von Gerd Roellecke (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.8.2006, S. 37)
--> Gespräch über "Nachbrenner" mit Stefan Schmitzer (schreibkraft - Das Feuilletonmagazin 15, 2007)
--> Rezension "Nachbrenner" von Paul Pechmann (Falter 44, 2006, S. 10)
--> Rezensionsnotizen zu "Nachbrenner" (perlentaucher)
--> Kurzrezension von Martin Fritz (The Gap)



Verhalten

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Verhalten
Roman

Köln: Tropen Verlag, 2002
(Trojanische Pferde 7)
175 S.; EUR 17,80; ISBN 978-3-932170-54-7

Verlagstext:
In seinem Debüt "Ver­halten" stellt Thomas Raab ein Er­eig­nis an den Aus­gangs­punkt, das die öster­reichische Öffent­lich­keit vor ein­iger Zeit tief er­schüt­terte und von den ty­pischen Re­aktionen des Boulevard­journalismus beglei­tet wurde: Die Ehe­frau eines aner­kannten Wiener Psychia­ters springt, nach­dem sie ihre bei­den Kin­der aus dem 4. Stock gewor­fen hat, selbst hinter­her und über­lebt. Mit dem er­klärten Ver­zicht auf eine fakten­bezogene Recher­che wird eine Familien­tra­gödie fin­giert und zum Verhaltens­modell einer ur­banen Le­benswirk­lich­keit ge­stei­gert.
  Der anonyme Cha­rakter der Fi­guren macht sie dabei zu Platz­haltern eines be­obacht­baren Vorgangs mensch­lichen Ver­haltens in einer beliebigen mitteleuropäischen Metro­pole. Deren gesell­schaftliche Struk­turen, kulturelle Prozesse und alltägliche Lebens­läufe werden in einer dis­tanzierten Sprache beschrie­ben, die sich in ihrer vorgeblichen Nüchternheit zu einem bis­sigem Humor steigert. Der zweite Teil wech­selt in die Per­spek­tive der Mutter, und zeigt in dichter, rätselhafter Sprache deren Ge­danken und Ge­fühle, wäh­rend des Aufent­halts in einer psychia­trischen Kli­nik.
  Die subtil angelegte Komposition, die Engführung von wissenschaftlicher und poetischer Sprache, das Einfühlungsver­mögen des Autors in seine Figuren prägen dieses außergewöhnliche Debüt und veranschaulichen die Gewalt, das Scheitern und die Stellung der Liebe in unserer Gesellschaft.


"Mit 'Verhalten' markiert Raab sein Revier - mit der distanzierten Kaltblütigkeit eines angehenden Alphatieres." - Oliver Koerner von Gustorf, taz

Links:

--> Rezension "Verhalten" (taz, Berlin)
--> Rezension "Verhalten" (Tagesspiegel, Berlin)
--> Rezensionsnotizen zu "Verhalten" (perlentaucher)
--> Rezension "Verhalten" von Daniela Strigl (Literatur und Kritik)
--> Rezension "Verhalten" von Tina Manske (literaturkritiken.de)
--> Rezension "Verhalten" von Karin Cerny (Literaturhaus Wien)
--> Leseprobe "Verhalten" (Literaturhaus Wien)

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